...denn sie wissen nicht, was sie tun
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...denn sie wissen nicht, was sie tun

Jim gerät am neuen Wohnort immer wieder mit der Clique von Buzz aneinander. Seinen Vater als Schwächling verachtend, ist es Jim umso wichtiger, sich allein zu behaupten. Hauptdarsteller »Jimmy« Dean prägte mit seiner Figur einen modernen Heldentypus, der zerrissen ist zwischen kindlicher Schutzbedürftigkeit und halbstarker Rebellion. Gegen Ende des Films tragen die Teenager ihren Konflikt bei einer gefährlichen Mutprobe im Auto aus. Vier Wochen nachdem James Dean am 30. September 1955 hinter dem Lenkrad seines Porsche Spyder 550 gestorben war, kam Nicholas Rays Film in die amerikanischen Kinos und machte seinen Hauptdarsteller zu einer unsterblichen Legende.

Mit der Reihe »American 50s« startet das Filmmuseum im Juli eine sommerliche Rundreise durch drei Jahrzehnte amerikanischen Kinos. Los geht es in den 1950ern, einem Jahrzehnt, in dem Hollywood durch große Umbrüche erschüttert wird. Die alten Studios verlieren ihre Vormachtstellung und die Kinos viele Besucher. Die Familien der Baby-Boomer-Generation besiedeln Vororte, das Fernsehen löst den Kinobesuch ab. Doch Hollywood weiß sich zu helfen: Cinemascope, Technicolor und 3D trotzen den Umständen. Alte Genres werden neu belebt und richten sich nun an spezielle, jüngere Zielgruppen, denen gebrochene Helden, verkörpert von James Dean oder Marlon Brando, näher liegen als die Superstars vergangener Tage.


American 50s