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Verbotene Filme

Rund 50 Filme aus der NS-Zeit dürfen derzeit als so genannte Vorbehaltsfilme in Deutschland nur mit einer entsprechenden Einführung öffentlich vorgeführt werden. Dazu gehören Veit Harlans berüchtigter »Jud Süß« (1940) und der vielleicht ekelhafteste Propaganda-Spielfilm »Heimkehr«, aber auch Filme, bei denen man sich fragen kann, wie sie auf diese Liste geraten sind. Ein schwieriges Erbe, das dessen ungeachtet nicht verleugnet werden sollte.
Felix Moeller hat über Monate hinweg bei Aufführungen dieser Filme in Berlin, München und Jerusalem mit dem Publikum gesprochen, hat Neo-Nazi-Kreise aufgesucht, in denen das Sichten dieses Filmerbes zur Grundausbildung gehört, und leistet mit seiner Dokumentation einen wichtigen Beitrag zur leider nicht ausreichend geführten Diskussion um den Umgang mit Goebbels' Flimmer-Propaganda.
In Anwesenheit von Felix Moeller

In Zusammenarbeit mit dem Masterstudiengang Filmkulturerbe der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF


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