Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)
Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)

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Tropical Malady

Keng, ein junger Soldat, und der Dorfjunge Tong sind gute Freunde. Eines Tages verschwindet Tong auf mysteriöse Weise. Also macht Keng sich im thailändischen Dschungel auf die Suche nach Tong, den er von einer wilden Bestie geraubt glaubt. Im zweiten Teil des Films, der durch Zwischentitel markiert ist, gerät er in eine surreale, dunkle Welt mit sprechenden Tieren. Als "atemberaubend", "magisch" und "ungeheuer" haben Filmkritiker und Cinephile Tropical Malady beschrieben. Dabei hat die regelwidrige Filmsprache des erst 35-jährigen Regisseurs und Buddhisten nichts Aggressives, sondern zieht den Zuschauer sanft in einen "Sog des noch nicht Gesehenen" (taz 21.4.05).

Rück-Blicke auf das vergangene Kinojahr im Januar 2006