The Sound of Music - Meine Lieder, meine Träume

Robert Wises Film adaptiert das gleichnamige Broadway-Musical von 1959: Die lebensfrohe Novizin Maria wird Erzieherin im Haus des verwitweten Barons von Trapp in Salzburg. Sie gewinnt nicht nur die Liebe der sieben Kinder, sondern auch die des Barons und heiratet ihn mit dem Segen ihrer Äbtissin. Als Österreich 1938 dem Deutschen Reich angeschlossen wird, ist die damals schon berühmte »singende Familie« gezwungen, in die USA auszuwandern. An vielen Originalschauplätzen in Salzburg und Umgebung gedreht, fesselt der immense Kassenschlager und vielfach ausgezeichnete Unterhaltungsfilm durch die Songs, eindrucksvolle Panoramabilder (gedreht wurde auf 70mm Todd-AO) und nicht zuletzt Julie Andrews in der Hauptrolle. (mit kurzer Pause)

Termine

Filmgeschichte im Doppelpack

Von heute bis gestern, von den 2010ern zurück bis in die ersten Kino-Dekaden betrachtet die Reihe internationale Filmgeschichte im Doppelpack. Historische Referenzen werden aufgemacht - von inhaltlichen und formalen Analogien und Bezugnahmen über Hommagen, Kontinuitäten, Neuinterpretationen und Remakes zu mehr oder weniger eindeutigen Zitaten. Über Gattungs- und Genregrenzen hinweg wird Filmgeschichte durchleuchtet, um deutlich zu machen, wie wichtig die Cinephilie und die Auseinandersetzung mit Filmgeschichte nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch und gerade für (angehende) Filmschaffende sind. In der Rückwärtschronologie der Reihe kommen wir in diesem Monat in den 1960er Jahren an. Auf dem Programm stehen »The Sound of Music« (1964) von Robert Wise und Wolfgang Liebeneiners »Die Trapp-Familie« (1956), die der US-amerikanischen vorausgegangene deutsche Verfilmung der Geschichte der berühmten »singenden Familie«.