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The Battle of the Somme

Filme beeinflussen maßgeblich unsere Vorstellung von der Beherrschbarkeit und Rechtmäßigkeit kriegerischer Auseinandersetzungen. Bilder punktgenauer Bombardierungen und dämonisch vermummter Terroristen befriedigen scheinbar das Bedürfnis nach öffentlicher Auseinandersetzung mit dem Krieg. Die Geschichte dieser Beziehung begann 1916, als mit The Battle of the Somme zum ersten Mal einem breiteren Publikum in einem Kinofilm dokumentarische Bilder von der Front zugänglich gemacht wurden. Der Film ist seit 2005 Teil des UNESCO-Weltdokumentenerbes. Er wird in einer neu restaurierten Fassung im Rahmen eines Themenabends aufgeführt und in einer anschließenden Gesprächsrunde von Gästen und Publikum diskutiert.
Gezeigt werden auch eine französische Wochenschau und der Propagandafilm Bei unseren Helden an der Somme (1916/17), der als Antwort auf den seinerzeit enorm erfolgreichen britischen Film in deutsche Kinos kam.
Am Klavier: Stephen Horne (London, angefragt)
Anschließend: Podiumsdiskussion mit Alexander Zöller (Archivwissenschaftler, ZeM), Dr. Il-Tschung Lim, (Soziologe, Justus-Liebig-Universität Gießen) und Dr. Alexander Neu (MdB)

In Kooperation mit dem Masterstudiengang Filmkulturerbe der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF


UNESCO Welttag des audiovisuellen Kulturerbes DER FILM VOM KRIEG