Straight Outta Compton

Los Angeles 1986. Mit Hilfe ihres musikalischen Talents versuchen fünf afroamerikanische Teenager ihrem von Gewalt bestimmten Alltag zu entfliehen. Ein Plattenvertrag verspricht sozialen Aufstieg. Doch schnell werden Eazy E, Dr. Dre und Ice Cube von rassistisch motivierter Polizeigewalt und von staatlicher Zensur eingeholt. Spannend skizziert der Film die Entstehung und den Zerfall von N.W.A., einer der berühmtesten und zugleich kontrovers diskutierten Rap-Crews.
Um 18 Uhr: Vortrag »Vom Gastarbeiter zum Gangsta-Rapper - Hip Hop, Migration und Empowerment« von Hannes Loh und Murat Güngör (Autoren von »Fear Of A Kanak Planet - Hip Hop zwischen Weltkultur und Nazi-Rap«)

Ab 22 Uhr: After-Film-Party im HausZwei/ freiLand Potsdam mit Open Mic und »7 to Drink«
- Tanzbattle (Eintritt frei)

Termine

Hollyhood - Hip Hop Social Justice

Das von Studierenden der Universität Potsdam gemeinsam mit dem Filmmuseum Potsdam organisierte Filmfestival betrachtet die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte der Hip Hop-Kultur und ihrer vier Kunstformen - Breaking, Rapping, DJing und Graffiti. Die 40 Jahre junge Subkultur entstand als emanzipatorische Gegenbewegung zu sozialer, wirtschaftlicher und rassistischer Ausgrenzung. Mitunter werden im Hip Hop selbst Formen von Unterdrückung reproduziert. Es öffnen sich aber auch immer wieder neue Räume für Gegenstimmen. Am Beispiel von Spiel- und Dokumentarfilmen wird das Thema Sexismus im Hip Hop diskutiert, der Frage »Wem gehört die Stadt« nachgegangen, und es werden Möglichkeiten zur Inklusion von Geflüchteten durch Breakdance-Projekte aufgezeigt. Desweiteren wirft das Programm einen Blick auf politischen Hip Hop im Senegal. Konzerte, Tanz- und Sketchbattles, Partys, Filmeinführungen und Diskussionen ermöglichen den Austausch zwischen Wissenschaftler/-innen, Akteur/-innen aus der Hip Hop-Szene und dem Publikum.In Kooperation mit der Versammlung der Fachschaften, dem AStA und der Kommission für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Potsdam, dem Studentenwerk Potsdam und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg