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Sivas

Nach einem Beißturnier wird der halbtote Kangal-Hirtenhund von dem kleinen, introvertierten Aslan gerettet und gepflegt. »Hunde haben auch eine Seele« entgegnet Aslan seinem Schwarm Ayşe, als diese ihn damit aufzieht, dass er den Hund, dem er den Namen Sivas gegeben hat, nicht wieder in die tierquälerischen Kämpfe schicken mag. Die Verhaltensregeln der archaisch-patriarchalen Gesellschaft in der türkischen Provinz schreiben es aber vor. Aslans Versuch, aus dem ritualisierten Machtgefüge auszubrechen, erzählt Sivas in scharf umrissenen Bildern einer kargen Landschaft, die für die bedrängte Seele steht.


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