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Signale - Ein Weltraumabenteuer

Science Fiction ist ein internationales Filmgenre, bei dem das Publikum hohe Erwartungen an das Szenenbild, an bizarre Planetenwelten und spektakuläre Raumschiffe mit ins Kino bringt. Auch die vier »utopischen Filme«, die zwischen 1960 und 1976 von der DEFA gedreht wurden, fügen sich in den jeweiligen Zeitgeschmack, der im Kalten Krieg die Grenzen der Systeme scheinbar mühelos überwand. Kurt Maetzigs »Der schweigende Stern« (1960) und Herrmann Zschoches »Eolomea« (1972) stehen westlichen Produktionen in Nichts nach.
Kurator Marcus Becker führt am 30.6. um 17 Uhr durch die Sonderausstellung und erläutert Entwurfszeichnungen und Raumschiff-Modelle der DEFA-Science-Fiction. Das anschließende Kino-Programm bietet Gelegenheit, Gottfried Kolditz' Film' Signale - Ein Weltraumabenteuer mit Stanley Kubricks Klassiker 2001: Odyssee im Weltraum zu vergleichen, dem die DEFA-Szenenbildner Werner Pieske und Erich Krüllke 1970 bewundernd nacheiferten.
Zu Gast sind der DEFA-Bühnenmeister Dietrich Tillack, der über die Zusammenarbeit der Gewerke beim Szenenbild berichten wird, und Otto Hanisch, der für »Signale« hinter der Kamera stand.

Die Ausstellung »Alles nur Kulisse?! Filmräume aus der Traumfabrik Babelsberg« gibt einen Einblick in die Vielfalt des Szenenbildes von der Ufa bis zur Gegenwart am Filmstandort Babelsberg. Dabei widmet sie sich allen Stufen des Entwurfsprozesses - von Skizzen und Zeichnungen, über Storyboards, Modelle und Requisiten- bis hin zum fertigen Film.


Zur Ausstellung: ALLES NUR KULISSE?! Filmräume aus der Traumfabrik Babelsberg