Reise nach Weimar

Eine geschäftstüchtige Restaurantbesitzerin und ihre Tochter Mafalda, eine verbummelte Studentin, reisen gemeinsam mit dem italienischen Großvater vom Westen in den Osten Deutschlands, in die Goethe-Stadt Weimar. Hier verliebt sich die schöne Mafalda in den glühenden Kommunisten Dr. Hauke Wolf, gespielt von Sylvester Groth, der als Aushilfs-Museumswärter im Goethe-Haus arbeitet. Gesinnungstreue kostete den ehemaligen Schuldirektor nach der Wende den Job. Der trinkende, sich selbst bemitleidende Choleriker fühlt sich nun, Zitate des Dichters auf den Lippen, zum Hüter des poetischen Erbes Goethes berufen. Ganz unsäglich kommt Hauke der Plan von Mafaldas Mutter vor, die Heimstatt deutscher Klassik mit einem Pizza-Restaurant zu verunzieren.
"Der Film unterscheidet sich wohltuend von der geläufigen TV-Malkunst, welche die Schauspieler zwingt, ihre Rolle mit dickem, eiligem Pinselstrich möglichst monochrom einzufärben." (Der Spiegel)

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Werkschau Sylvester Groth 1/12