Oktober

Februar 1917: Der Zar ist zwar gestürzt und eine Übergangsregierung installiert, doch die Bevölkerung von St. Petersburg leidet noch immer Hunger. Wütende Arbeiter treibt es auf die Straße. Lenins Rückkehr aus dem Exil befeuert ihre Rebellion. Ein erster Arbeiter-Aufstand im Juli wird von Kosaken blutig niedergeschlagen, die sich anschließend im Winterpalais verschanzen. Es kommt zum Sturm auf den Palast und zum Sturz des alten Regimes.

Eisensteins aus Anlass des zehnten Jubiläums der Ereignisse entstandener Monumentalfilm, für den ihm vom Sowjetischen Zentralkomitee 500.000 Rubel, 10.000 Statisten, der Panzerkreuzer Aurora sowie große Teile der St. Petersburger Infrastruktur zur Verfügung gestellt wurden, bleibt bis heute beeindruckendes Beispiel für eine effektvolle und experimentierfreudige Auslotung filmischer Gestaltungsmittel wie das der Bildkomposition und der Montage.
An der Welte-Kinoorgel: Peer Kleinschmidt

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Stummfilm mit Livemusik: 100 Jahre Oktoberrevolution