Loving

1958 im US-Bundesstaat Virginia. Die Segregationsgesetze verbieten die Ehe zwischen Schwarzen und Weißen. Die Schwarze Mildred und der Weiße Richard Loving fahren deshalb nach Washington D.C. und heiraten dort. Sie werden anschließend verurteilt, Virginia für 25 Jahre zu verlassen. Nah an den bekannten Fakten rollt der Film den realen Fall der Lovings auf, die neun Jahre später vor Gericht ein Urteil erreichen, das die USA nachhaltig veränderte - die Aufhebung des Verbots von sogenannten Mischehen. Regisseur Jeff Nichols erzählt unaufgeregt und gleichzeitig empathisch, aber nie nostalgisch überfüttert. Auch die zwei grandiosen Hauptdarsteller/-innen tragen zu diesem differenzierten Film bei, der den institutionalisierten Rassismus der Zeit offen legt.

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