Karla

Karla
Karla tritt nach Abschluss der Universität eine Lehrerstelle in einer Kleinstadt im Norden der DDR an. Sie möchte den Kindern nicht nur Fakten vermitteln, sondern sie zu selbständigem Denken anregen. Doch ihre Ideale stoßen auf Unverständnis - auch bei den Schülern, die längst wissen, was zu sagen ist und was man besser verschweigt. Ihr unkonventionelles Verhalten, ihre Beziehung zum Aussteiger Kaspar fallen unangenehm auf. Nach einer Niederlage passt sich Karla an. Jedoch kurz vor dem Abitur begehrt sie wieder auf und sagt ihren Schülern die Meinung. Sie wird strafversetzt, Kaspar begleitet sie.
Der Film wurde im Zuge der Restriktionen der SED auf dem 11. Plenum 1965 verboten und erlebte erst 1990 seine Uraufführung.

Termine

Zur Foyerausstellung: Jutta Hoffmann - Schauspielerin 03/11