Kampf um Tibet
Kampf um Tibet

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Kampf um Tibet

Der Film zeigt nachdrücklich, dass es in der jüngeren Geschichte Tibets nie um einen Streit der Kulturen oder um eine ideologische Auseinandersetzung zwischen Kommunismus und Buddhismus ging. Seit der Eroberung 1950 durch die chinesische Volksbefreiungsarmee stehen im Mittelpunkt des Tibetkonflikts handfeste politische, ökonomische und strategische Interessen der Machthaber in Peking. Heute ist Tibet für sie wichtiger denn je geworden. Chinas Metropolen und Industrie benötigen immer mehr Strom und Wasser ? und beides soll in Zukunft aus Mega-Wasserbauprojekten in Tibet kommen. Im Film zu Wort kommen vor allem Chinesen: Schriftsteller, Historiker und Wissenschaftler, die die Propaganda der Regierung hinterfragen. Die Dokumentation Kampf um Tibet ? die aus Anlass des Jahrestages des tibetischen Volksaufstands gezeigt wird ? wurde 2014 für den Deutschen Menschenrechtsfilmpreis nominiert.
Anschließend: Filmgespräch mit Regisseur Shi Ming


Die Tibet Initiative präsentiert