Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)
Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)

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Jesus ist ein Palästinenser

Satire auf den Eso-, Spiritualitäts- und Sektenwahn: Ramses, mit bürgerlichem Namen Alfred, findet als Mitglied einer abgeschotteten Öko-Mönchs-Kommune in der niederländischen Provinz, wo das Piercen Glaubensritual ist, die verlorene Familie. Gerade als es zur Priesterweihe kommen soll, holt ihn seine Schwester in die ihn verwirrende Wirklichkeit zum sterbenden Vater, der sich persönliche Erlösung vom selbsternannten Messias auf dem Hochhausdach eines Sozialbaus erhofft. "Jesus ist ein Palästinenser" ist eine unverschämte, aber liebevolle Parodie, die mit dokumentarischem Blick, aber kunstvoll verschränkt, das komische Potential nutzt, das das alltägliche Leben einer mönchischen Öko- und Sektenkommune bietet." (epd 5/00)

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