Jakob der Lügner
Jakob der Lügner

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Jakob der Lügner

Der Film nach einem Roman von Jurek Becker schildert das Leben des Juden Jakob Heym in einem polnischen Ghetto im Jahr 1944. Durch Zufall hört Jakob im Polizeigebäude im Radio, dass die Rote Armee auf dem Vormarsch ist. Um einen Leidensgenossen von einer waghalsigen Aktion abzuhalten, berichtet Jakob davon, verbunden mit der Notlüge, selbst ein Radio zu besitzen. Schnell verbreitet sich die ermutigende Nachricht im Ghetto und in seiner Not erfindet Jakob immer neue Nachrichten, die die Lage der Ghettobewohner bald verbessern könnten.
Frank Beyers "Jakob der Lügner" wurde 1974 als einziger DDR-Film für einen Oscar nominiert. Im Film wird das unsichtbare Radio zum Übermittler von Hoffnung und Lebensmut.

LEBENSZEICHEN - Das Radio im Film