Hass

Abdel schwebt in Lebensgefahr, da Polizisten brutal auf ihn eingeprügelt haben. Vinz hat ihnen eine Pistole entwendet und schmiedet Rachepläne. Hubert hat Wut im Bauch und macht weiter seine Geschäfte mit Drogen. Saïd redet und läuft den anderen hinterher. Am Tag nach einer Straßenschlacht zwischen Jugendlichen aus Pariser Banlieues und der Polizei haben die Freunde unterschiedliche Arten, mit den Ereignissen umzugehen. Auch durch ihre unterschiedlichen Wertvorstellungen geraten sie bald aneinander. In Hass sind die Elemente der Hip Hop-Kultur omnipräsent: in der Filmmusik, über Break-Einlagen und durch einen DJ, der mit einer gigantischen Box aus seinem Fenster heraus den ganzen trostlosen Block beschallt.

Termine

Hollyhood - Hip Hop Social Justice

Das von Studierenden der Universität Potsdam gemeinsam mit dem Filmmuseum Potsdam organisierte Filmfestival betrachtet die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte der Hip Hop-Kultur und ihrer vier Kunstformen - Breaking, Rapping, DJing und Graffiti. Die 40 Jahre junge Subkultur entstand als emanzipatorische Gegenbewegung zu sozialer, wirtschaftlicher und rassistischer Ausgrenzung. Mitunter werden im Hip Hop selbst Formen von Unterdrückung reproduziert. Es öffnen sich aber auch immer wieder neue Räume für Gegenstimmen. Am Beispiel von Spiel- und Dokumentarfilmen wird das Thema Sexismus im Hip Hop diskutiert, der Frage »Wem gehört die Stadt« nachgegangen, und es werden Möglichkeiten zur Inklusion von Geflüchteten durch Breakdance-Projekte aufgezeigt. Desweiteren wirft das Programm einen Blick auf politischen Hip Hop im Senegal. Konzerte, Tanz- und Sketchbattles, Partys, Filmeinführungen und Diskussionen ermöglichen den Austausch zwischen Wissenschaftler/-innen, Akteur/-innen aus der Hip Hop-Szene und dem Publikum.In Kooperation mit der Versammlung der Fachschaften, dem AStA und der Kommission für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Potsdam, dem Studentenwerk Potsdam und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg