Gritta von Rattenzuhausbeiuns

Die »geistreich ungezogene« Gritta ist die kleine Heldin des in den 1840er Jahren entstandenen Märchens »Das Leben der Hochgräfin Gritta von Rattenzuhausbeiuns« von Gisela und Bettina von Arnim. 140 Jahre später, von der Potsdamer Autorin Christa Kozik wiederentdeckt, entstand in Babelsberg eine Filmadaptionder abenteuerlichen Geschichte um die kluge Gritta, die mit anarchischem Witz die Existenz ihrer Familie rettet.
»EinenSzenenbildner mit großem Zugang zur Kunst der Romantik und einer reichen Phantasie« erbat sich der Regisseur Jürgen Brauer für diesen Märchenfilm. In Alfred Hirschmeier und Gisela Schultze fand er geeignete Partner. Ihre Skizzen, technischen Zeichnungen, Farbentwürfeund Modelle illustrieren in der aktuellen Ausstellung des Filmmuseums die Arbeitsprozesse von Szenenbildner/-innen und der beteiligten Gewerke.
Maria Lörzel, Studentin der Restaurierung und Konservierung an der TH Köln, wird zur Filmvorführung vonGritta von Rattenzuhausbeiunsam 24.3. um 17 Uhr einen Eindruck davon geben, was es bedeutet eine Museumsausstellung archivalisch und konservatorisch zu betreuen. Besonders die von Alfred Hirschmeier in Collagetechnik kreierten Entwürfe stellen bei der Langzeitarchivierung eine Herausforderung dar. Auch die Drehbuchautorin Christa Kozik wird zu Gast sein.

Der Film läuft am 24. März auch um 10 Uhr (ohne Gäste).

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