Gottfried Kolditz


Gottfried Kolditz (1922-1982) gehörte zu den vielseitigsten Regisseuren seiner Generation. In den 50er Jahren arbeitete er an den Bühnen in Rostock, Dresden, Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), bis er 1956 zum Film wechselte. Zunächst fungierte er im DEFA-Studio für Spielfilme als musikalischer und operntechnischer Berater, so bei Zar und Zimmermann (1956), danach war er bis Anfang der achtziger Jahre als Regisseur und Autor tätig. In seinem 20jährigen Schaffen finden sich fast alle Genres des populären Kinos: Märchen, Musikfilm, Komödie, Indianerfilm, Science-Fiction. Filme wie Schneewittchen und die sieben Zwerge (1961), Revue um Mitternacht (1962), Geliebte weiße Maus (1964), Spur des Falken (1968), Apachen (1973), Ulzana (1974), Signale - Ein Weltraumabenteuer (1970), Im Staub der Sterne (1976) zählen zu seinen bekanntesten.

Die Ausstellung entstand anlässlich des 80. Geburtstags von Gottfried Kolditz und gab Einblick in den im Filmmuseum Potsdam befindlichen Nachlass.