Good Bye, Lenin!

Alex Kerner ist ein junger Ostberliner, dessen Mutter kurz vor dem Mauerfall einen Herzanfall erleidet und ins Koma fällt. Als sie acht Monate später wieder erwacht, befürchtet Alex, jede Aufregung könnte zu viel für das schwache Mutterherz sein. Und so verschweigt er ihr die Änderung des Weltgeschehens, holt sie zurück nach Hause und setzt all seine Energie daran, in der Plattenbauwohnung eine Simulation der DDR aufrecht zu erhalten. Im Zeitraffer wird das zwischenzeitlich schon auf gesamtdeutsches Niveau gebrachte Zimmer der Mutter wieder mit Blümchentapete und Pressholzmöbeln in den Vor-Wende-Zustand versetzt und die Antenne des Radios gekappt. Diese virtuose Tragikomödie über die Wende bezieht die Tragweite der Wiedervereinigung besonders für die Ostdeutschen ein, ohne die DDR nostalgisch zu verklären. Ein Film der großen Gefühle, voll origineller Ideen und einer Leichtigkeit, die von vornherein jede Wehleidigkeit ausschließt.

Termine

Lola, Lenin und Mein Führer: X Filme (August)