Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)
Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)

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Geheimnisse des Orients

Flickschuster Ali träumt sich in einen Sultanspalast, weg von seiner zänkischen Ehefrau und dem ärmlichen Heim. Anfangs steht er noch unter dem Schutz des Herrschers. Bald wandelt sich die Vision vom reichen Leben zum Albtraum, als er in die Ränkespiele des Hofstaates gerät.
Die Filme des russischen Emigranten Alexander Wolkoff waren Garanten für Kassenerfolge im In- und Ausland. Als sich am Ende der Stummfilmzeit die namhaften deutschen Regisseure längst zeitgenössischen Themen zugewendet hatten, setzte Wolkoff auf die Ingredienzien, die den deutschen Film unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg zur Weltgeltung verholfen hatten: phantasievolle Dekors, reiche Ausstattung, verspielte Tricks, Massenszenen und märchenhafte Romantik. Die Babelsberger Studios waren aufgrund ihrer Größe und der exzellenten technischen und künstlerischen Mitarbeiter bestens für die Produktion solcher Monumentalfilme geeignet. Die malerischen Landschaftsaufnahmen in "Geheimnisse des Orients" entstanden in Nizza.

Deutsch-Französische Filmbegegnungen