Gärtner führen keine Kriege

1961 wurden die heute zum UNESCO-Welterbe gehörenden Gärten im Grenzgebiet zwischen Potsdam und West-Berlin zu einem Schauplatz des Kalten Krieges: Mauer, Grenzzäune und Todesstreifen zerstörten über 35 Hektar der historischen Parkanlagen. Romantische Uferwege wurden zum Patrouillenweg. Der 28 Jahre andauernden Zerstörung folgte die aufwendige Restaurierung der Gärten nach dem Fall der Mauer. Im Film kommen die damals verantwortlichen Gärtner zu Wort. Sie berichten von ihrem Versuch, die Gartenkunstwerke gegen die immer perfekter ausgebauten Grenzanlagen zu verteidigen.
Susanne Fienhold Sheen (Förderverein des Potsdam Museums e.V.) im Gespräch mit Manfred Hamm (Fotograf) und Peter Rohn (Künstler)

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Potsdamer Gespräche: Historische Zäsuren im Film

Die Reformation, Revolutionen wie die Russische Revolution 1917, Kriege wie die beiden Weltkriege oder der Umbruch 1989/90 bilden Einschnitte in der Geschichte, die zu umfassenden Veränderungen führten. Wo aber setzen wir die Zäsuren genau an, wie werden sie in der Geschichte rezipiert und in Filmen in Szene gesetzt? Einmal im Monat diskutieren im Filmmuseum Expertinnen und Experten.