Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)
Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)

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Filmemacher

Der letzte Spielfilm von Richard Groschopp "nach Unterlagen unseres Ministeriums für Staatssicherheit" (BZ am Abend 28.9.1971) vereint noch einmal charakterliche Grundzüge des Regiekameramanns zu einer kontrastreichen Ost-West-Geschichte mit Finale auf der Transitstrecke.
In dem farbigen TV-Film (Erstsendung 26.9.1971, 20 Uhr, DFF 1) "reisen zwei Provokateure im Auftrag des Springer-Konzerns in die DDR. Sie machen die Bekanntschaft von zwei jungen Mädchen, mit denen sie angeblich einen Film drehen wollen. Sie überreden die beiden zum illegalen Grenzübertritt." (Sichtungsprotokoll Deutsches Rundfunkarchiv) Die Frauen sollen am Rasthof Börde mit zwei westlichen Diplomatentöchtern ausgetauscht werden. Nach dem Eingreifen der DDR-Organe will die "Westpresse" diese Verhaftung als Inhumanität an der innerdeutschen Grenze hochspielen. Der Plan wird von Polizei und Staatssicherheit vereitelt.

Werkschau zur Foyerausstellung \"Richard Groschopp - der Filmhandwerker