Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)
Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)

» Kino

Eine Venezianische Nacht

Der junge Anselmus erfüllt sich einen langgehegten Wunsch: Er reist nach Venedig, der Stadt seiner Träume. Dort angekommen, dirigiert ihn der Hausknecht sofort zum Hotel seines Chefs, und Anselmus landet mitten in einer Hochzeitsgesellschaft, wo ominöse Dinge geschehen ... (filmportal.de) Einer der wenigen von Max Reinhardt inszenierten Filme, den die Filmzeitschrift "Der Kinematograph" vom 22.4.1914 als "ein wahres Kunstwerk, das Beifall und Widerspruch erwecken kann, aber niemals Gleichgültigkeit aufkommen lässt" beurteilt. Erleben Sie - nur am 20. Juni! - den bekannten Filmmusikkomponisten Peter Gotthardt ("Die Legende von Paul und Paula") am Klavier.

Peter Gotthardt - Komponist
Geboren 1941 in Leizig, studiert er nach dem musikalischen Fachabitur an der Hochschule für Musik "Hans Eisler" Berlin in den Fächern Klavier, Korrepetition, Dirigieren und Komposition. Von 1965 bis 1969 ist er musikalischer Berater, Arrangeur, Dirigent und Komponist des Schauspielers und Sängers Ernst Busch, von 1966 bis 1967 Ballettdirektor an der Komischen Oper Berlin. 1971 komponiert er für Ernst Busch "Sieben Stücke für großes Orchester". Ab 1972 arbeitet er mit der Rockband "Die Puhdys" zusammen, die er für die Arbeit an "Die Legende von Paul und Paula" entdeckt. Mit Regisseur Heiner Carow verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit. Gotthardts Musik ist im wesentlichen eine, die sich den Bildern und Stimmungen zu-, aber nicht unterordnet. Trotz aller routinierter Professionalität sucht er immer wieder auch nach einem eigenen musikalischen Ausdruck.
Seine kompositorischen Arbeiten erstrecken sich auf alle Genres, insbesondere Hörspiel-, Schauspiel-, Filmmusiken (auch für Dokumentar- und populärwissenschaftliche Filme sowie für das Fernsehen und seit 1992 auch für Industriefilme) oder Rockformationen. Neben der Annäherung von U- und E-Musik fällt seine Vorliebe für choristische Arrangements auf. Für sein filmkompositorisches Schaffen erhielt Gotthardt 1985 den Kunstpreis der DDR, 1991 den Ernst-Reuter-Preis für sein Originaltonhörspiel "Ich schlage vor, den Beifall kurz zu halten."

Venedig-Filmnacht