Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)
Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)

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Drei Farben: Weiß
Trois couleurs: blanc

Der Pole Karol und seine Frau Dominque werden im Pariser Justizpalast geschieden. Karol verliert alles, was er besaß: die Liebe, seine Frau und seinen Frisörsalon, in den er alle Ersparnisse gesteckt hatte. Erniedrigt, verletzt, ohne Geld und Papiere gelingt ihm die Rückkehr nach Polen in einen Koffer versteckt. In der dortigen Umbruchsituation macht er als Unternehmer Karriere und will sich nun an seiner Ex-Frau rächen. Er inszeniert seinen Tod und lockt sie so nach Warschau.
Der zweite Teil der Trikolore-Trilogie, der vom Thema der ‚Gleichheit’ handelt, ist durchdrungen von schwarzem Humor. Kieslowski formulierte es selbst so, dass er sich für "Drei Farben: Weiß" der Mittel der Komödie bedient hat.

Komplett Kieslowski