Die innere Sicherheit

Hans und Clara, ehemals linksterroristische Aktivisten, führen mit ihrer Tochter Jeanne ein Leben im Untergrund. Die Angst vor Polizeifahndung und finanziellem Ruin begleitet sie täglich. Dabei sehnt sich Jeanne zunehmend nach Normalität und Gleichaltrigen. In Portugal hat sie sich in den Surfer Heinrich verliebt, und als sich ihre Wege in Deutschland erneut kreuzen, beginnt sie, sich der streng isolierten Existenz ihrer Familie zu entziehen. Subtil befragt der Film mit der Figur der Jeanne das Handeln der Eltern.
Filmvermittlung: Stefanie Schlüter

In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro Brandenburg

Termine

MOVING HISTORY - 1967, der Deutsche Herbst und die RAF

Filme prägen unser Bild von der Vergangenheit. Sie bewegen emotional, vermitteln Identität, sind ein fester Bestandteil der historisch-politischen Bildung und stoßen immer wieder gesellschaftliche Debatten an. Geschichtsthemen finden heute im Kino, im Fernsehen und in Streaming-Angeboten ein erstaunlich großes Publikum. Was sagt das über unsere Kultur? Wie beeinflussen Filme unsere Geschichtsbilder? Welche Erzählungen vermitteln sie den nachwachsenden Generationen? Moving History - Festival des historischen Films ist das erste deutsche Festival, das Filme mit historischen Themen aus der aktuellen Film- und Fernsehproduktion sowie der gesamten Filmgeschichte einem breiten Publikum präsentiert. Margarethe von Trotta steht dem Festival als Schirmherrin und Beraterin zur Seite. Die erste Ausgabe des Festivals widmet sich der filmischen Wahrnehmung der RAF. Gezeigt werden fiktionale und dokumentarische Werke aus den vergangenen 50 Jahren und aktuelle Produktionen, die sich mit Aspekten der Entstehung des deutschen Linksterrorismus wie auch dessen Einflüssen, Wirkungen und Folgen befassen.
Rund um das Filmprogramm vertiefen eine Masterclass, zwei Werkstattgespräche und ein Symposium das Thema Geschichte im Film.
www.moving-history.de