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Die Entdeckung der Unendlichkeit

Regisseur James Marsh fächert die versöhnliche Sichtweise einer Frau auf, die es ihrem Mann ermöglichte, zum weltbekannten Wissenschaftler zu avancieren. Die Verfilmung der Biografie von Jane Hawking, Ex-Ehefrau des britischen Physikers Stephen Hawking, berührt, ohne Hawkings sich verschlechternden Gesundheitszustand, hervorgerufen durch eine degenerative Nervenerkrankung, sentimental auszubeuten. Schauspieler Eddie Redmayne gelingt es auf beeindruckende Weise, die eingeschränkte Artikulationsfähigkeit des Erkrankten durch die Darstellung eines bewegten Innenlebens auszugleichen. »Letztlich ist es dann auch sein Spiel, das Die Entdeckung der Unendlichkeit von einem konventionellen zu einem außergewöhnlichen Film macht und Hawking auch denen nahebringt, die sich bislang nicht für den Wissenschaftler interessiert haben.« (Der Spiegel)


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