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Die Büchse der Pandora

Das Filmmuseum Potsdam und radioeins (rbb) erteilen bekannten Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Sport und Politik einen Freibrief für die Gestaltung eines Filmabends. Ob anerkanntes Meisterwerk oder umstrittener Streifen- einmal im Monat, immer freitags, können Prominente ihren Wunschfilm im Filmmuseum präsentieren und nach der Vorstellung mit radioeins-Filmexperte Knut Elstermann ins Gespräch kommen.

Den Reigen eröffnet der facettenreiche Schauspieler Dominic Raacke, den viele als Tatort-Kommissar Till Ritter vermissen. Seine Filmwahl fällt auf den Stummfilm »Die Büchse der Pandora« von G.W. Papst und somit auf einen ausgewiesenen Klassiker der Filmgeschichte.

Für seine Adaption der Stücke »Erdgeist« und »Die Büchse der Pandora« von Frank Wedekind holte G.W. Pabst den Hollywood-Star Louise Brooks nach Berlin. Nicht nur mit seinen sexuellen Andeutungen erregte der Film großes Aufsehen. Die wundervoll leichte Weise, in der Brooks die amoralische Lulu gibt, empörte und begeisterte das Publikum der Weimarer Zeit gleichermaßen. Die Büchse der Pandora ließ das City Girl Brooks mit ihrem Bubikopf endgültig zur unsterblichen Leinwandikone werden.
Am Klavier: Peer Kleinschmidt

Vor dem Film: Dominic Raacke im Gespräch mit Knut Elstermann
(Getränke im Foyer)

Präsentiert von radioeins (rbb) und Märkische Allgemeine


Cinéma privé Der ganz private Lieblingsfilm - Dominic Raacke