Dial M for Murder
Dial M for Murder

» Kino

Dial M for Murder

Alfred Hitchcocks präzise getimtes Kammerspiel um einen perfekt geplanten Mord wurde im Polarisationsverfahren für die 3D-Vorführung hergestellt, kam 1954 aber nur in der 2D-Fassung in die Kinos. Die 3D-Euphorie ebbte zu diesem Zeitpunkt schon ab. Durch elaborierte Kamera-Perspektiven und eine die Raumtiefe auslotende Choreografie gelingt dem Meister des Suspense ein äußerst spannender Umgang mit der 3D-Technik. Bei einem »minimum use of 3-D-effects« schafft er eine neue Raumerfahrung: Die wenigen Zimmer, in denen der Film spielt, wirken durch die Plastizität der Möbel und Gegenstände begehbar, als könnte man sie als Zuschauer wie ein Film-Kommissar inspizieren.


Fantastisch plastisch - 3D gestern und heute