Der müde Tod

Ein junges Liebespaar trifft in einem Gasthaus auf einen schaurigen Gesellen, den Tod. Dieser bemächtigt sich des jungen Mannes. Doch seine Braut findet den Tod und fordert das Leben des Geliebten zurück. Der Tod stimmt ihrem Begehren zu und führt sie in eine Halle mit den Lebenslichtern der Menschen. Drei von ihnen sind nahezu abgebrannt. Wenn es ihr gelingt, eine von drei Kerzen vor dem Erlöschen zu bewahren, soll sie ihren Bräutigam zurückbekommen. In drei visionären Episoden erlebt die junge Frau das Scheitern ihrer Bemühungen; im Orient als Schwester des Kalifen, in Venedig der Renaissance zur Zeit des Karnevals, im kaiserlichen China als Gehilfin eines Hofmagiers.
Fritz Lang, von Hause aus Architekt, nutzte in seinem frühen Meisterwerk alle ihm zur Verfügung stehenden künstlerischen Mittel der Gestaltung des Bühnenbildes und dessen lichtgestalterischer Inszenierung. Der Film ist in restaurierter Fassung zu sehen.

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