Der Tiger von Eschnapur

Bei der dritten Verfilmung des Romans von Thea von Harbou führte ihr Ehemann Fritz Lang Regie. 1957 aus den USA nach Deutschland zurückgekehrt, hatte er von dem Produzenten Artur Brauner das Angebot dazu erhalten: Der deutsche Architekt Harald Berger soll im indischen Fürstentum Eschnapur Schulen und Krankenhäuser bauen. Als er sich in die schöne Tänzerin Seetha verliebt, weckt er die Eifersucht des Maharadschas, der Seetha zu seiner Frau machen will. Das abenteuerlich-romantische Märchen wurde im indischen Bundesstaat Rajasthan, unter anderem am Lake Palace von Udaipur gedreht. Die Tänzerin Seetha wird von der aus den USA stammenden Debra Paget gespielt. Ihr erotisch aufgeladener Tempeltanz spiegelt die Beziehungen von Tanz, Macht und Verführung wider, wie sie im dritten Ausstellungsraum dargestellt werden.

In der Pause zwischen den Filmen: Klassicher indischer Tanz (Odissi-Stil) von Meisterkünstlerin Anindita Anu Nanda (USA)

In Kooperation mit dem Tagore Center der Indischen Botschaft Berlin

Termine

Alles dreht sich... und bewegt sich. Der Tanz und das Kino

Die multimediale Ausstellung zeigt das facettenreiche Wechselspiel von Tanz und Filmkamera und führt in den Ballsaal, die Disco, den Probenraum und auf die Bühne. Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme stellen den Tanz in Beziehung zu Politik und Hochkultur, zu Glamour, Kitsch und Underground.