Der Student von Prag

Prag 1820. Der Student Balduin verkauft sein Spiegelbild. Der Teufelspakt verschafft ihm ein Leben in Saus und Braus. Balduin erobert das Herz der Gräfin Margit. Doch als das Spiegelbild an seiner Stelle tötet, wenden sich Margit und seine Freunde von ihm ab.
Auf dem Drehbuch des populären Schriftstellers Hanns Heinz Ewers basierend, war Der Student von Prag einer der ersten deutschen »Künstler-Films« und wurde in Deutschland ein großer Erfolg. Durch den weitgehenden Verzicht auf Zwischentitel und die Kameraarbeit Guido Seebers überzeugt ernoch heute.

Termine

Zurück in die Zukunft - Filmgeschichte im Doppelpack

Von heute bis gestern, von den 2010ern zurück bis in die ersten Kino-Dekaden betrachtet die Reihe internationale Filmgeschichte im Doppelpack. Historische Referenzen werden aufgemacht - von inhaltlichen und formalen Analogien und Bezugnahmen über Hommagen, Kontinuitäten, Neuinterpretationen und Remakes zu mehr oder weniger eindeutigen Zitaten. Über Gattungs- und Genregrenzen hinweg wird Filmgeschichte durchleuchtet, um deutlich zu machen, wie wichtig die Cinephilie und die Auseinandersetzung mit Filmgeschichte nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch und gerade für (angehende) Filmschaffende sind. In der Rückwärtschronologie der Reihe kommen wir in diesem Monat in den 1920er Jahren an. Auf dem Programm stehen »Der Student von Prag« (1926) von Henrik Galeen und der Vorläufer unter demselben Titel aus dem Jahr 1913, die beide auf dem Drehbuch von Hanns Heinz Ewers basieren.