Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)
Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)

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Der Schlag hat gesessen + Grenzposten + Unsere Staatsgrenze + Grenzdurchbruch 89

Die Grenze zwischen DDR und BRD war wiederholt Objekt der filmischen Propaganda. So entstanden unmittelbar nach dem Mauerbau einige Spiel- und Dokumentarfilme, in denen sie als Handlungsmoment eine Rolle spielte. Später verschwand sie aus der filmischen Abbildung der DDR jedoch fast völlig, auch aus Geheimhaltungsgründen. Kontinuierlich wurde sie zwischen 1961 und 1989 nur noch durch das Armeefilmstudio thematisiert: um sie nach Innen zu legitimieren und um die Soldaten, Unteroffiziere sowie Offiziere, die dort ihren Dienst verrichteten, zu instruieren bzw. zu motivieren. Da diese Filme nicht für die allgemeine Öffentlichkeit vorgesehen waren, sind sie bis heute so gut wie unbekannt geblieben. Unsere Zusammenstallung mit Dokumenten des Armeefilmstudios liefert einen Querschnitt von Lehr- und Propagandafilmen, beginnend mit dem Mauerbau im Sommer 1961 bis hin zur Öffnung der Grenze im Herbst 1989. Zu sehen sind: Der Schlag hat gesessen (1961), Grenzposten (1973), Unsere Staatsgrenze (1979) und Grenzdurchbruch 89 (1989).

DDR-Grenzfilme 1961 bis 1989