Der Golem, wie er in die Welt kam

Der Golem, wie er in die Welt kam
Prag im 16. Jahrhundert: Rabbi Loew, geistlicher Führer der jüdischen Gemeinschaft, liest in den Sternen, dass seiner Gemeinde Unheil droht. Der Magier formt aus Lehm eine Statue und haucht ihr Leben ein. Die belebte Materie, der Golem, rettet dem Kaiser das Leben, worauf dieser das Dekret widerruft, welches die Vertreibung der Juden aus Prag verordnete. Damit hat der Golem seine Aufgabe erfüllt, doch durch den Duft einer Rose erwacht seine Sinnlichkeit. Er verliebt sich in die Tochter des Rabbis und lehnt sich gegen seinen Schöpfer auf.
"Der Golem, wie er in die Welt kam" war bereits Paul Wegeners dritte Verfilmung der Golem-Legende, in der er auch als Darsteller mitwirkte. Die außergewöhnliche, von Jugendstil und Expressionismus bestimmte Bild- und Dekorgestaltung hat bis heute nichts von ihrer Wirkung verloren. Der in Babelsberg von der Deutschen Bioscop produzierte Film "Der Golem" von 1914 ist leider nicht erhalten.

Termine

Traumfabrik. 100 Jahre Film in Babelsberg/ Peter Gotthardt live 12/11