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Den Wind auf der Haut spüren

Der Film beschreibt den ungewöhnlichen Lebensmut eines Menschen. Nach einem Badeunfall an den Rollstuhl gefesselt, entdeckt der 15jährige Thomas Kahlau in der Rehabilitation sein Talent zur Malerei. Er lernt mit dem Mund schreiben und zeichnen und arbeitet als Übersetzer von Fachtexten aus dem Japanischen.
In Anwesenheit von Gitta Nickel

Nachdem Gitta Nickel im DEFA-Spielfilmstudio assisitierte, wechselt sie 1965 ins Dokumentarfilmfach und arbeitet als Regisseurin. Bis heute sind es über 100 Kino- und Fernsehproduktionen, die sie in enger Partnerschaft mit ihrem Co-Autor Wolfgang Schwarze und Kameramann Nico Pawloff realisierte. Bevorzugte Sujets sind das Arbeitsleben, deutsche Geschichte, weltpolitische Ereignisse und Künstlerbiografien. »Werke, die die Auseinandersetzung mit Tabuthemen nicht scheuen. Ihr Stil zeichnet sich durch Nähe zu den Protagonistinnen aus, durch eindringliche und scharfe Beobachtung, eine oft virtuose Montage und dadurch, dass die Gefilmten stets selbst zu Wort kommen, auf Kommentare verzichtet wird.« (Grit Lemke, DOK Leipzig 2011)

In unserem kleinsten Ausstellungsformat, dem »Besonderen Objekt«, präsentieren wir Gitta Nickels Goldene und Silberne Tauben, die die Regisseurin zwischen 1970 und 1981 auf dem Dokumentarfilmfestival in Leipzig erhielt.


Gitta Nickel zum 80. Geburtstag