Das weiße Band. Eine deutsche Kindergeschichte

Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges gehen in einem protestantischen Dorf im Norden Deutschlands unheimliche Dinge vor sich. Ein Arzt wird mittels einer gespannten Leine vom Pferd gestürzt. Eine Bäuerin erleidet einen tödlichen Arbeitsunfall. Kinder werden misshandelt in einem Waldstück aufgefunden. Der damals im Dorf wirkende Lehrer berichtet aus dem Rückblick von den Ereignissen. Er lässt vor den Augen des Zuschauers ein dichtes Bild einer Dorfgemeinschaft entstehen, deren Beziehungen einzig von Existenznöten, von Gewalt, Perversionen und niederen Affekten geprägt sind. Vor allem die Kinder sind Opfer dieser Zustände.
Einführung: Heidi Strobel (Universität Potsdam)

ACHTUNG! Die Einführung entfällt. Es wird nur der Film gezeigt.

Ein Seminar der Dozentin Heidi Strobel befasst sich an der Universität Potsdam derzeit mit der Darstellung von Kindheit nach 1945 in Literatur und Film. Einige der thematisierten Filme sind im Filmmuseum Potsdam auf großer Leinwand zu sehen. Studierende und Kinopublikum können mit anwesenden Gästen über sie diskutieren.

In Zusammenarbeit mit der Universität Potsdam, Institut für Germanistik

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