Das indische Grabmal, Teil 1: Die Sendung des Yoghi

Der zweiteilige Film Das indische Grabmal aus dem Jahr 1921 erzählt von einem exotischen Abenteuer, einer großen Liebe, einem Verbrechen aus Leidenschaft und von einer atemberaubenden Flucht. Am Anfang stand der Roman von Thea von Harbou, der 1918 erschien und rasch zum Bestseller wurde. 1921 folgte dann Joe Mays Verfilmung. Thea von Harbou und Fritz Lang, die ein Jahr später heiraten sollten, schrieben das Drehbuch für den Monumentalfilm und arbeiteten bereits Namen und Funktionen einiger Charaktere um. Wichtiger noch als diese Änderungen aber war die Umgestaltung des markantesten Gestaltungsmoments des Romans: Der Traumcharakter der Handlung wurde abgelöst durch eine Art "phantastischer Realität", in welcher z. B. die Figur des Yoghi nicht den Naturgesetzen unterworfen zu sein scheint.

Termine

Ein Grabmal im Weltkrieg - Ein Abend über Thea von Harbou