Das Beil von Wandsbek
Das Beil von Wandsbek

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Das Beil von Wandsbek

Kriegsende und Aufbruch (1946 bis 1952): Die relativ große künstlerische Freiheit, die nach 1945 in den Babelsberger Studios herrscht, wird spätestens nach der II. SED-Kulturkonferenz 1952 beschnitten. Entstanden unter der Regie des künstlerischen Direktors der DEFA, wurde "Das Beil von Wandsbek" zum ersten DEFA-Verbotsfall: Ein Metzger springt als Scharfrichter ein und exekutiert vier zum Tode verurteilte Kommunisten. In Wandsbek werden seine Frau und er für die Tat geächtet. Sie begehen Selbstmord. Der Film zeige Mitleid mit einem Nazi - so der Vorwurf. Die Parteiführung machte mit dem Verbot deutlich, dass nun keine Rücksichten mehr genommen werden.

ZEITSCHNITT - Ostdeutsche Filmgeschichte(n) aus vier Jahrzehnten