Cobra Verde

Cobra Verde kommt aus der Armut des brasilianischen Sertao und versucht sich als Goldwäscher und Plantagenaufseher, wird unbequem und deshalb nach Afrika auf ein Himmelfahrtskommando abgeschoben, um im Land des wahnsinnigen Königs von Dahomey den Sklavenhandel wieder in Gang zu bringen. Obwohl zunächst erfolgreich, scheitert er, betrogen von seinen Arbeitgebern. Regisseur Werner Herzog ist stets auf der Suche nach neuen Bildern, nach dem besonderen Blick für das bisher Ungesehene, Außergewöhnliche, für Randexistenzen - diesmal in Afrika. Neben einem exaltierten Klaus Kinski ist King Ampaw in der Rolle des Handlangers Taparica zu sehen. Ampaw, der in den 1960er Jahren unter anderem an der Filmhochschule in Potsdam-Babelsberg studiert hat, gehört heute zu den bedeutendsten ghanaischen Filmemachern ("No Time to Die").

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SUBSAHARA Afrika im Film II + III