Blau ist eine warme Farbe
Blau ist eine warme Farbe

» Kino

Blau ist eine warme Farbe

Der viel diskutierte Film erzählt die Geschichte von Adèle und Emma, die sich lieben, streiten und leidvoll auseinandergehen. Es wird exzessiv gelacht wie gestritten, gefeiert wie gelitten, gegessen wie geliebt.
Aus queerer Sicht wurde kritisiert, dass die mit Homosexualität einhergehenden Probleme zu wenig Thema seien. Die Darstellerinnen warfen Regisseur Kechiche erniedrigende Drehbedingungen vor. Dagegen steht ein Kinoerlebnis, wie es intensiver kaum sein könnte und das in Cannes mit der Goldenen Palme belohnt wurde. Statt die Probleme homosexueller Beziehungen in einer heteronormativen Welt zu beklagen, beschreibt der Film eine universelle, zutiefst leidenschaftliche Liebesgeschichte abseits der Normen.


Fast verpasst