Beat Street

Die Bronx in den 1980er Jahren. Die Freunde Kenny, Lee und Ramon tragen ihre Kämpfe lieber im Breaking, DJing und Writing als in gewalttätigen Straßenschlachten aus. Sie feiern zusammen, unterstützen sich in den Battles und machen sich in der noch jungen Szene einen Namen. Bei ihren Familien hingegen stoßen sie auf Unverständnis und Missbilligung. Durch ihre positive Haltung schaffen sie es jedoch, das »Ghetto« zu einem besseren Ort zu machen. Neben Schauspielern treten Hip Hop-Größen wie Kool DJ Herc, Afrika Bambaataa oder die Rock Steady Crew auf. Ein Klassiker des Hip Hop-Films, der auch auf die junge Szene in BRD und DDR großen Einfluss hatte.
Einführung: Kadir »Amigo« Memis (Tänzer, »Flying Steps«, Berlin)


Termine

Hollyhood - Hip Hop Social Justice

Das von Studierenden der Universität Potsdam gemeinsam mit dem Filmmuseum Potsdam organisierte Filmfestival betrachtet die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte der Hip Hop-Kultur und ihrer vier Kunstformen - Breaking, Rapping, DJing und Graffiti. Die 40 Jahre junge Subkultur entstand als emanzipatorische Gegenbewegung zu sozialer, wirtschaftlicher und rassistischer Ausgrenzung. Mitunter werden im Hip Hop selbst Formen von Unterdrückung reproduziert. Es öffnen sich aber auch immer wieder neue Räume für Gegenstimmen. Am Beispiel von Spiel- und Dokumentarfilmen wird das Thema Sexismus im Hip Hop diskutiert, der Frage »Wem gehört die Stadt« nachgegangen, und es werden Möglichkeiten zur Inklusion von Geflüchteten durch Breakdance-Projekte aufgezeigt. Desweiteren wirft das Programm einen Blick auf politischen Hip Hop im Senegal. Konzerte, Tanz- und Sketchbattles, Partys, Filmeinführungen und Diskussionen ermöglichen den Austausch zwischen Wissenschaftler/-innen, Akteur/-innen aus der Hip Hop-Szene und dem Publikum.In Kooperation mit der Versammlung der Fachschaften, dem AStA und der Kommission für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Potsdam, dem Studentenwerk Potsdam und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg