Ausstellungseröffnung

Museumssammlungen sind Schatzkammern der Geschichte. Historiker graben sich durch die Bestände, wählen aus, stellen Zusammenhänge her, bewerten und bewerten neu. Manches Stück gelangt zu Ruhm, manches andere bleibt unbeachtet. Spätere Generationen sehen mit anderen Augen auf dieselben Dinge, entdecken Neues, Überraschendes. Indes lagern die berühmten und die weniger berühmten Stücke in trautem alphabetischen Nebeneinander in den Archivregalen, die Zeit ist auf ihrer Seite.
Ein Gang durch die Sammlungen des Filmmuseums ist eine Entdeckungsreise in die Filmgeschichte. Besonders die DEFA-Jahre sind mit Filmtechnik, Modellen, Plakaten, Fotos, Szenenbild- und Kostümentwürfen gut dokumentiert.
Eine neue Schau mit Sammlungsobjekten erweitert die ständige Ausstellung zur Babelsberger Filmgeschichte teils um bekannte, in der Mehrheit aber um lange nicht gezeigte Exponate: akribisch gebaute Filmmodelle, atmosphärisch dichte und mit unterschiedlichen Handschriften ausgeführte malerische Szenenbildentwürfe, darunter viele für Kinderfilme, filigrane, mit Stoffproben versehene Entwürfe von Kostümbildnern, ausdrucksstarke Filmplakate und nicht zuletzt um Filmtechnik, die bei der DEFA zwischen 1946 und 1990 zum Einsatz kam. Viele der ausgestellten Stücke tragen sichtbar Spuren des Gebrauchs, die Patina vergangener Jahrzehnte, was ihre Zeitzeugenschaft um so spürbarer macht.

Termine

Thälmann, Muck Co - Originale aus den Sammlungen