Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)
Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)

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Antonias Welt

Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrt Antonia mit Tochter, aber ohne Mann, in ihr Dorf zurück. Dies ist der Beginn einer Art matriarchaler Familienchronik. Mit Charme und Humor verteidigen die Frauen ihre Unabhängigkeit. Im Laufe der Jahre kommen auf Antonias Hof alle zusammen, die ein bisschen anders sind: Lesben, abtrünnige Pfarrer, der Dorfdepp, so entsteht eine Art Landkommune. Dem Film gelingt es, diese Utopie zu erzählen, ohne in kitschiges Idyll abzugleiten. Als Antonia stirbt, ist der Traum schlagartig vorbei. Tochter und Enkeltochter sehen sich nicht berufen, Antonias Lebenswerk fortzuführen.

Land-Frauen-Welten im Kutschstall