» Kino

Alki Alki

Erzählt wird von Tobias und seinem Saufkumpanen Flasche. Flasche ist für Tobias da, beim exzessiven Feiern und auch, wenn das Leben mal nicht nur eitel Sonnenschein ist. Mehr und mehr bekommt Tobias Probleme in seinem Alltag, seine Familie und auch sein Chef fordern von ihm verantwortungsvolles Verhalten. Doch zu sehr hängen Tobias und Flasche aneinander, um sich einfach so aufzugeben. Hier beginnt eine Geschichte, voller Melancholie und Zerbrechlichkeit, aber auch herzerwärmend und zum Schreien komisch. Eben so, wie Regisseur Axel Ranisch es in seinem Sehr-Gute-Filme-Manifest fordert: »Eine sehr gute Komödie stellt immer die größtmögliche Tragödie in den Mittelpunkt ihrer Handlung. Eine sehr gute Tragödie geht ans Herz, weil sie die Komik des Alltags nie aus den Augen verliert. Sehr gute Filme sind beides: tragisch und komisch.«
In Anwesenheit von Axel Ranisch


Aktuelles Potsdamer Filmgespräch Nr. 229