Abschied

Ein Gymnasiast opponiert 1914 gegen das reaktionär-militaristische Elternhaus, wird Pazifist und Sozialist und bricht mit der bürgerlichen Welt. Er verstrickt sich in Liebe, Wahn und Mord.
Nach einer glanzvollen Abnahme und einer missglückten Premiere, bei der Walter Ulbricht den Saal verließ, wurde Egon Günthers Adaption des Romans von Johannes R. Becher aus dem Spielplan genommen. Ihm wurde »Modernismus«, und »Skeptizismus« vorgeworfen.
Vor dem Film: Knut Elstermann im Gespräch mit Schauspielerin Annekathrin Bürger und Franziska Günther
(Getränkeangebot in der Pause)

Veranstaltung verpasst? »Abschied« wird am 30.3. um 22.45 Uhr im rbb Fernsehen ausgestrahlt.

Termine

Egon Günther zum Geburtstag

Mit der Aufführung des Spielfilms Abschied gratulieren das Filmmuseum Potsdam und das rbb Fernsehen dem Autor, Regisseur und Mentor Egon Günther zum 90. Geburtstag. Innerhalb des DEFA-Spielfilmstudios inszeniert Günther in den 1960er und 70er Jahren seine Filme in konsequent innovativer Formensprache, die sich an internationalen Entwicklungen orientiert. Wiederholt wird sein Werk Opfer von Zensur und Verbot. 1978 verlässt Egon Günther die DDR und wirkt in der BRD besonders beim Fernsehen weiter. Nach der Wende kehrt er nach Babelsberg zurück, realisiert er wieder Kinofilme.