Nach gegenwärtigem Auswertungsstand können mit diesen schriftlichen Dokumenten zu mehr als 4.000 technischen Objekten und zu rund 700 großen und vielen kleineren Unternehmen der Branche verlässliche Informationen geliefert werden.
Besonders dicht sind die Firmenbiografien von Zeiss Ikon / VEB Pentacon Kamera- und Kinowerke Dresden, Arnold & Richter München (ARRI), Eugen Bauer Stuttgart, Meopta Prerov (Tschechien) und André Debrie sowie Eclair Paris mit Material belegt. Neben dem Zeiss-Ikon-Konzern und seinen Nachfolgern ist die bedeutende Dresdner film- und kinotechnische Industrie mit Firmen wie Unger & Hoffmann, der Heinrich Ernemann AG, den Deutschen Kinematographenwerken (Fridolin Kretzschmar), der Ica AG, Clamann & Grahnert sowie der Filmosto (VEB Aspecta) vertreten.
Einen Sonderbestand bilden Schriftstücke zu russischen bzw. sowjetischen Geräten und Herstellern. Besonders stolz ist das Museum, Spezialunterlagen zur DEFA-Technik zuzüglich ihrer Einsatznachweise zu besitzen. Durch solche Informationen lässt sich die technische Ausstattung einer DEFA-Spielfilmproduktion relativ genau zurückverfolgen.
Die Firmenschriften sind in einer internen Datenbank erschlossen.
Bildunterschrift: Briefkopf der Heinrich Ernemann AG Dresden auf einer Rechnung vom 10.11.1911



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