Und morgen die ganze Welt

Luisa, eine junge Mannheimer Jurastudentin aus wohlhabender Familie, schließt sich einer Antifa-Gruppe an, um dem Rechtsruck in Deutschland nicht tatenlos zuzusehen. Für Alfa und Lenor aus der Gruppe ist auch der Einsatz von Gewalt ein legitimes Mittel. Als sie einem rechten Netzwerk auf die Spur kommen, überschlagen sich die Ereignisse und Luisa muss entscheiden, wie weit sie gehen will. Inspiriert von eigenen Erlebnissen greift die Regisseurin Julia von Heinz mutig und engagiert ein hochaktuelles politisches Thema auf. Wenn auch in der Darstellung der Antifa und der rechten Szenen zuweilen schematisch, gelingt ihr mit Hilfe der herausragenden Darsteller*innen ein eindringlicher und aufrüttelnder Film.

Dates

02 Oktober 2021 | 17:00
06 Oktober 2021 | 19:30
09 Oktober 2021 | 19:30
22 Oktober 2021 | 17:00
24 Oktober 2021 | 20:30
28 Oktober 2021 | 17:00

Kino gegen rechts

Rechtsextremismus und Populismus stellen eine immer größere Bedrohung für die offene, demokratische Gesellschaft dar. Nicht nur in Deutschland bereiten sie Hass und Spaltung, rassistischen, antisemitischen, antiislamischen und migrationsfeindlichen Strömungen den Weg. Sie können die freiheitliche Ordnung und demokratische (Kultur-)Politik nicht nur angreifen, sondern auch zerstören.In der unregelmäßigen Reihe »Kino gegen rechts« sind internationale, historische und aktuelle Spiel- und Dokumentarfilme zu sehen, die den erschütternden Auswirkungen ultrarechter Tendenzen und rechtsextremer Gruppierungen und Parteien nachspüren und ihre Ausmaße, aber auch Gegenpositionen und Auswege aufzeigen.