Schweizer Macherinnen - Frauen vor und hinter der Kamera

Seit den 2000ern tragen prämierte und publikumswirksame Filme von Frauen zu einem neuen Auf- und Umbruch im Schweizer Filmschaffen bei und sorgen nicht nur in der Eidgenossenschaft für einen Hype. Das Filmmuseum Potsdam gibt in den Sommermonaten mit einer kleinen Filmreihe einen Einblick in die Filmkultur und -geschichte der Schweiz. Die älteste heute noch bestehende Schweizer Filmgesellschaft, die 1924 gegründete Praesens-Film AG, trug maßgeblich zur Blütezeit des Schweizer Kinos während der 1930er und 40er Jahre bei und verschaffte ihm internationale Geltung. Erneuerung erfuhr das Filmschaffen in der Schweiz besonders mit den nach 1960 entstandenen unabhängigen Filmen der Protagonist*innen des neuen Schweizer Films, die sich betont von den Produktionen der Praesens distanzierten. So spannt diese Filmreihe einen historischen Bogen von der Stummfilmzeit bis in die 2010er Jahre und stellt dabei Arbeiten von Filmemacherinnen sowie Filme über Frauen in der Schweiz in den Vordergrund.

Kindergesichter

R: Jacques Feyder
D: Jean Forest, Pierette Hoyer, Arlette Peyran
F/CH 1923, 117′
Einführung: Ursula von Keitz (Filmmuseum Potsdam)

Marie-Louise

R: Leopold Lindtberg
D: Josiane Hegg, Heinrich Gretler, Anne-Marie Blanc
CH 1944, 103′

Frauennot - Frauenglück

R: Eduard Tissé
D: Johannes Steiner, Walpurga Gmür, unbekannte Laien
CH 1930/1978, 56′
Einführung: Ursula von Keitz (Filmmuseum Potsdam)