Salome

Salome verliebt sich in den gefangen gehaltenen Propheten Jochanaan. Als er ihr einen Kuss verweigert, sinnt sie auf Rache.
Die Verfilmung von Oscar Wildes Tragödie wurde von Stanislawski-Schülerin Alla Nazimowa finanziert, die auch die Salome spielt. Ihre beste Freundin und spätere Frau von Rudolph Valentino, Natascha Rambowa, entwarf die opulenten Dekors und Kostüme. Wie Wildes Tragödie löste auch der Film Anstoß aus und wurde zensiert. In den 1960er Jahren als Camp-Klassiker wiederentdeckt, ist der experimentelle Film ein Zeugnis für die Exzentrizität seiner Schöpfer und die Dekadenz der Entstehungszeit. In der Ausstellung finden gleich drei filmische Salome-Verarbeitungen Beachtung.
Am Trautonium: Peter Pichler

Um 17 Uhr (a
m 30.9.) beginnt eine Kurator/-innenführung durch die Ausstellung.

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