Preis der Nationen

Während der Flucht aus Ostpreußen im Jahr 1944 kommt eine verwitwete Gutsherrin mit ihrer Tochter in den Besitz eines jungen Trakehnerhengstes, den sie in der neuen Heimat in Niedersachsen großzieht. Liebeskonflikte werden beigelegt, als der Hengst den »Preis der Nationen« gewinnen kann und die Tochter sich in einen Turnierreiter verliebt.
Vor dem Film: Ursula von Keitz (Filmmuseum Potsdam) im Gespräch mit Autorin Renata Helker

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31 Oktober 2018 | 19:00

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In Carl Raddatz' (1913-1992) darstellerischem Werk, das einen Zeitraum von mehr als 60 Jahren umfasst, spiegelte sich die psychisch-geistige Krise einer Generation, die ihre durch Geschichte und Zeitgeschehen bedingten Erfahrungen nicht zu bewältigen wusste. Renata Helkers, in Zusammenarbeit mit dem Filmmuseum Potsdam erstelltes Buch sucht nicht die Kontinuität einer Lebensgeschichte, sondern konzentriert sich auf einzelne Arbeiten und Werkperioden des Schauspielers. Vor dem Hintergrund politischen und gesellschaftlichen Zeitgeschehens untersucht sie die Darstellungsästhetik Carl Raddatz' in Theater und Film und deren ambivalente Wirkung.