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In einem primitiven Labor in Jena tüfteln Carl Zeiss und der Physiker Ernst Abbe Tag und Nacht an einem Mikroskop, das stark genug sein soll, um die Welt der Kleinstlebewesen zu erforschen - ein Schlüssel zur erfolgreichen Behandlung vieler tödlicher Krankheiten. Während einer seiner Vorlesungen kommt Professor Abbe (Carl Raddatz) durch die funkelnde Brosche einer Zuhörerin der entscheidende Geistesblitz.
Schließlich wird das erste Zeiss-Werk eröffnet, in dem Abbe und Zeiss als gleichberechtigte Partner wirken. Als Zeiss wenige Jahre später stirbt, macht Abbe sämtliche Angestellten zu Teilhabern.

Vor dem Film: Ursula von Keitz (Filmmuseum Potsdam) im Gespräch mit Autorin Renata Helker (»Carl Raddatz«)

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Die Staatssicherheit der DDR hat in Film und Fernsehen Konjunktur. Nicht erst seit dem Publikumserfolg von »Das Leben der Anderen« (2006) nimmt die Darstellung des ostdeutschen Geheimdienstes in filmischen Erzählungen über die DDR eine zentrale Stellung ein. Welche inhaltlichen Schwerpunkte transportieren die Filme? Wie wirken sich diese auf die Darstellung der DDR-Geschichte aus? Welche Themen bleiben ausgespart? Mit welchen visuellen Mitteln wird die Staatssicherheit in Szene gesetzt? Diese und weitere Fragen werden im Buch »Bilder der Allmacht. Die Staatssicherheit in Film und Fernsehen« detailliert untersucht. Dabei wird der Bogen auch zurück in die Zeit vor 1989/90 gespannt, um die gegenwärtigen Bilder der Staatssicherheit mit den Selbst- und Fremddarstellungen aus der Zeit des Kalten Krieges zu vergleichen.Buchvorstellung mit dem Herausgeber Andreas Kötzing