Menschliches Versagen

Angeregt durch eine von Historiker Wolfgang Dreßen initiierte Ausstellung untersucht Michael Verhoevens Dokumentarfilm die so genannte »Arisierung« im Nationalsozialismus. Der vor allem durch seine Spielfilme bekannte Regisseur (»Die weiße Rose«) deckt auf, wie weitreichend die Bevölkerung an der Enteignung privater Gegenstände der jüdischen Bevölkerung in Deutschland und den besetzten Ländern beteiligt war. Nicht die Gestapo, sondern Finanzbeamte drangen ab 1933 in Häuser ein und beschlagnahmten die wertvollsten Gegenstände, der Rest wurde oft in der Nachbarschaft versteigert.
Anschließend: Gespräch mit Regisseur Dr. Michael Verhoeven, Historiker Prof. Dr. Wolfgang Dreßen und Journalist Armin H. Flesch
Moderation: Dr. Monika Nakath (Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.)

In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. (Landesbüro Brandenburg) und dem Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.

Dates

17 September 2019 | 19:00